Die Idee vom deutschen Standestaat Standische, Berufsstandische und Korporative Konzepte zwischen 1918 und 1933

Die Idee vom deutschen Standestaat
Auteur: Sascha Bohn
Uitgever: Diplomica Verlag
  • Duitstalig
  • Paperback
  • 9783842858381
  • augustus 2011
  • 150 pagina's
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Samenvatting

Die Weimarer Republik trat als erste deutsche Demokratie an, die alten Stande und Klasse abzuschaffen und die politische Freiheit und Gleichheit aller Burger zu gewahrleisten. Standesvorrechte wurden abgeschafft, alle Deutschen unabhangig von den Standen und Klassen des Kaiserreiches stimmten in freier und gleicher Wahl uber die Zusammensetzung des Parlamentes ab. Wahrend rechte und linke Parteien sich mehr oder weniger mit der Demokratie arrangierten oder ihren Aufbau mitgestalteten, bluhte nicht nur in rechten intellektuellen Kreisen eine Fulle verschiedener Konzepte auf, die sich mit der Errichtung standestaatlicher Strukturen auf deutschen Boden beschaftigten: Der Staat ist kein Vertrag zwischen Einzelindividuen, Ausdruck einer Aristokratie oder Resultat des Willens eines Konigs, sondern eine Summe von Gliedern, evtl. selbst nur ein staatstragender Teil des Gesellschaftsganzen. Der Einzelne ist kein Teil des Staates, sondern Teil eines Standes. Diese Stande sind Glieder des Staates und haben mehr oder weniger an der staatlichen Hoheit teil. Viele dieser Ideen brachen mit allen Idealen der modernen Demokratie: Georg Weipperts "Prinzip der Hierarchie" oder Othmar Spanns "wahrer Staat" sind hierarchische Standestaaten ungleicher Menschen. Bei anderen Konzepten hingegen (zum Beispiel der so genannte "Werksgemeinschaftsgedanke" oder bei den berufsstandischen Gesetzgebungsausschussen von Heinrich Herrfahrdt) tragt die standische Selbstverwaltung fast schon wieder moderne, auf Partizipation orientierte Zuge. Es existiert ein breites Spektrum weiterer Standestaatskonzepte, die in der Forschung weitestgehend vernachlassigt wurden. Diese Studie soll eine moglichst vollstandige Darstellung aller Konzepte bieten und die Frage stellen, was wirklich neu an diesen Ideen ist und wo simple ideengeschichtliche Ruckgriffe neu verpackt wurden. Es ist ebenso Anspruch dieser Studie, eine umfassende Literaturliste zum Forschungsthema vorzustellen. Dabei sollen nicht nur die im Sinne d

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Taal
Duitstalig
Bindwijze
Paperback
Verschijningsdatum
augustus 2011
Aantal pagina's
150 pagina's
Illustraties
Nee

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Auteur
Sascha Bohn
Uitgever
Diplomica Verlag

EAN

EAN
9783842858381

Overige kenmerken

Extra groot lettertype
Nee
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148 mm
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